Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenbleiben ist ein Fortschritt,
zusammenarbeiten ist ein Erfolg.
   Henry Ford, 30.07.1863 – 07.04.1947

WER SIND WIR?

Die Deutsch-Russische Gesellschaft in Hamburg e.V. ist eine Vereinigung von Bürgerinnen und Bürgern, die sich für die Beziehungen und die Verständigung zwischen den Menschen Deutschlands und Russlands einsetzen. Besonders lebendige Beziehungen pflegen wir zwischen den Partnerstädten Hamburg und St. Petersburg.
Schwerpunkte liegen in Begegnungen, im Austausch, in der Förderung sozialer Projekte und der humanitären Hilfe. In Hamburg und St. Petersburg möchten wir durch vielfältige Veranstaltungen über Russland und Deutschland informieren, um das gegenseitige Verständnis zu fördern.


ZEIT ZUM MITMACHEN

Wir suchen: Mitglieder und Sponsoren, die an Kontakten in St. Petersburg interessiert sind, sich über Russland informieren und unsere Ziele unterstützen wollen.
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+++AKTUELLE VERANSTALTUNG+++

Liebe Mitglieder und Freunde der Deutsch-Russischen Gesellschaft in Hamburg,

wir laden Sie ganz herzlich zu der folgenden Veranstaltung des Mahnmals St. Nikolai ein, die in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung und der Deutsch-Russischen Gesellschaft in Hamburg stattfinden wird:

Foto: Seiten aus dem Tagebuch von Tanja Savičeva. ©wikimedia commons.

Vortrag und Diskussion 

„’Umerli vs’e – Alle sind gestorben‘. Die Perspektiven der deutsch-russischen Beziehungen 75 Jahre nach dem Ende der Blockade von Leningrad.“ 

Nach mehr als 900 Tagen einer grauenhaften und menschenverachtenden Belagerung der zweitgrößten Stadt der Sowjetunion durch deutsche Truppen wurde Leningrad befreit. Die Stadt war das Symbol der Oktoberrevolution gewesen und wurde nun zum Symbol deutscher Gräuel an der Zivilbevölkerung im Zweiten Weltkrieg. Das Tagebuch des Mädchens Tanja Savičeva, aus dem der Titel der Veranstaltung entnommen wurde, symbolisiert dieses Leid. Die deutsch-russischen Beziehungen stecken seit einigen Jahren in einer offensichtlich zunehmenden Krise. Besorgniserregende Konflikte werden immer wahrnehmbarer. Gleichzeitig gibt es in beiden Ländern eine von der Zivilgesellschaft getragene Erinnerungskultur, die Verbindungen schafft und Begegnungen fördert. Die Bedeutung der Belagerung Leningrads, die Entwicklungen der deutsch-sowjetischen Beziehungen im 20. Jahrhundert und die Perspektiven für die Zukunft sind Themen der Podiumsdiskussion.

Es diskutieren Volker Rühe (Bundesminister der Verteidigung a.D.) und Karsten Voigt (MdB, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses).

Moderation Dr. Sabine Bamberger-Stemmann, Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg

Donnerstag, den 20. Juni 2019 um 19.00Uhr 

Mahnmal St. Nikolai, Willy-Brandt-Str. 60, 20457 Hamburg

Eintritt frei

Um Anmeldung wird gebeten unter: info@drg-hamburg.org

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